Besuch im Krankenhaus

A German dialogue between a patient and his friends.


Yuki and Mrs Glück are visiting their neighbour in hospital.

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Frau Glück und Yuki besuchen Stefan im Rotkreuz-Krankenhaus. Frau Glück fragt an der Pforte nach der Zimmernummer von Stefan.

Frau Glück: Wir möchten zu Stefan Freimoser. Er ist seit gestern im Krankenhaus.
Pförtner: Freimoser, Stefan … er liegt auf Station 14, Zimmer 148. Das ist die Kinderstation.
Frau Glück: Wie kommen wir zur Kinderstation?
Pförtner: Ganz einfach, Sie gehen den Gang entlang. Am Ende des Ganges ist der Aufzug. Mit dem fahren Sie in den vierzehnten Stock. Dort fragen Sie notfalls noch eine Krankenschwester.
Frau Glück: Vielen Dank.

Frau Glück und Yuki sind im Krankenzimmer. Stefan liegt im Bett. Sein rechtes Bein und sein linker Arm sind bandagiert.

Yuki: Hallo, Stefan!
Frau Glück: Grüß dich, Stefan! Wie geht’s dir?
Stefan: Nicht so gut. Mein Kopf tut mir weh und bewegen kann ich mich auch nicht richtig.
Yuki: Wir haben in der Zeitung gelesen, dass du einen Unfall hattest.
Stefan: Steht das in der Zeitung?
Yuki: Ja. Wir haben dir die Zeitung mitgebracht. Schau, hier steht’s: Schwerer Unfall am Rotkreuzplatz.
Frau Glück: Wie ist der Unfall denn passiert?
Stefan: Ich bin mit dem Rad in die Schule gefahren, aber ich bin gar nicht bis zur Schule gekommen. Ich wollte an der Ampel bei Grün die Volkartstraße überqueren, doch da war plötzlich ein blaues Auto auf dem Zebrastreifen. Wir sind zusammengestoßen und ich bin vom Fahrrad gefallen und am Boden liegen geblieben.
Yuki: Was ist mit deinem Bein und deinem Arm?
Stefan: Ich bin ja auf die Straße gestürzt und habe mir den Arm und das Bein gebrochen.
Frau Glück: Was ist mit deinem Fahrrad passiert?
Stefan: Das ist ganz kaputt.
Yuki: Und was hat der Autofahrer gemacht?
Stefan: Der ist mit ins Krankenhaus gefahren und ist bei mir geblieben, bis meine Mutter gekommen ist.
Yuki: Hat er sich wenigstens bei dir entschuldigt?
Stefan: Ja, er hat mir auch etwas zum Spielen und zum Naschen geschenkt. Er kauft mir auch ein neues Fahrrad. Das hat er mir versprochen. Ich darf es mir sogar aussuchen.